Ausstellung „Hindurch“ – Johannes 1,5

„Das Licht leuchtete in der Finsternis, und die Finsternis vermochte es nicht auszulöschen.

Wenn Bilder sprechen, wo Worte fehlen

In meiner Kunst mache ich Themen sichtbar, für die es oft keine Worte gibt: die Folgen von Gewalt, Heilung, Freude, christlicher Glaube und Sternenkinder. Gefühle und Gedanken, die häufig unaussprechlich bleiben, bekommen in meinen Bildern einen Raum – sie dürfen da sein, gesehen werden und wirken.

Meine Werke sind aus meinem eigenen Leben entstanden. Nach schwersten Traumatisierungen in Kindheit und Jugend habe ich in einem sehr langen Heilungsprozess – mit Höhen und Tiefen, Klagen und Freude, Schritten vor und zurück – bei Gott und durch selbst wahrgenommene Therapie Heilung erfahren. Dieser jahrelange Weg spiegelt sich in meinen Bildern wider.

Die Ausstellung beginnt mit dem Bild „Folgen von Gewalt“ und endet mit „Neuanfang“. Sie erzählt von einem realistischen Heilungsprozess: langsam, oft schmerzhaft, mit Rückschritten – und dennoch getragen von Hoffnung. Die Ausstellung möchte anderen Menschen auf schwierigen Wegen Mut machen.


Sternenkinder – ein Raum für Trauer, Wut und Liebe

Ein zweiter Teil der Ausstellung ist dem Thema Sternenkinder gewidmet. Ich bin selbst zweifache Sternenmama. Den Schmerz über den Verlust konnte ich lange nicht in Worte fassen – und auch Jahre später sind Trauer, Wut und Leere an manchen Tagen noch spürbar.

Das Bild „Explosive Harmonie“ zeigt meine inneren Gedanken als Sternenmama. Weitere ausgestellte Werke sind speziell für Sterneneltern entstanden. Sie geben Gefühlen Ausdruck, die oft keinen Platz finden – und laden ein, gesehen und verstanden zu werden.


Für Orte der Heilung und Begegnung

Meine Ausstellung richtet sich gezielt an Einrichtungen wie Kliniken, Beratungsstellen sowie die Kinder- und Jugendhilfe – an Orte, an denen Raum ist, um Betroffenen Mut zu machen.
Die Ausstellung kann gebucht und von mir persönlich begleitet werden.

Ich stehe als Betroffene und Fachkraft vor meinen Bildern und zeige:
Es dauert.
Es braucht Hilfe.
Und es kommt der Punkt, an dem das Leben – trotz allem Erlebten – wieder als lebenswert empfunden werden kann. Und Freude, Lachen und Licht den Alltag wieder überwiegend begleiten.

Die Ausstellung öffnet einen Raum für Gespräche, Hoffnung und fachlichen Austausch – nach dem Ansatz „Betroffene stärken Betroffene“.


Getragen von Glauben und Gemeinschaft

Im Jahr 2009 habe ich mein Leben Gott übergeben. Die Geborgenheit in Gott hat mich in meinen schwersten Stunden getragen und mir immer wieder neue Kraft und Hoffnung geschenkt. Das spiegelt sich auch in Bildern wie „Felsenfest“ wider.

Auf diesem Weg wurde ich von vielen liebevollen Menschen begleitet – allen voran von meinem Mann Andreas und den Menschen meiner Heimatgemeinde auf der Langensteinbacher Höhe. Ich durfte sein.
(Natürlich waren es noch viele weitere wunderbare Menschen 😊)


Mutmalraum – Kunst als niedrigschwelliger Zugang zur Heilung

Meine eigenen Traumata haben mich lange Zeit stark eingeschränkt – auch finanziell. Deshalb biete ich in meinem Mutmalraum ein niedrigschwelliges und bewusst nach absprache kostengünstige Angebot im Bereich Kunsttherapie / Ausdrucksmalen an.

Mein Angebot im Mutmalraum ist bereits im Vergleich zu ähnlichen Angeboten bewusst kostengünstig gestaltet – bei gleicher fachlicher Kompetenz und qualitativ hochwertiger Arbeit.

Durch den Verkauf meiner Bilder, Postkarten sowie durch Spenden kann ich dieses niedrigschwellige Angebot dauerhaft aufrechterhalten und Menschen einen Zugang zu kunsttherapeutischem Ausdruck ermöglichen, auch wenn finanzielle Mittel begrenzt sind oder lange Wartezeiten auf Psychotherapieplätze bestehen.

Nur durch diese Unterstützung kann ich das therapeutische Malen so preiswert halten, dass möglichst viele Menschen teilnehmen können – besonders in Zeiten, in denen die Wartezeiten auf Psychotherapieplätze sehr lang sind.

Die Ausstellung fand vom 4.05.2024-13.07.2024 statt in der St. Wippertus Kirche, in Kölleda. Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie Interesse haben, diese Bilder bei Ihnen oder einem geeigneten Ort auszustellen.Folgende Links zeigen die Zeitungsartikel über die Ausstellung.

https://www.thueringer-allgemeine.de/lokales/soemmerda/article406516558/ein-leichter-elefant-in-der-enge.html

 

https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/soemmerda/article242283036/Verlust-in-kuenstlerischen-Bildern-verarbeitet.html

 

Buchen Sie die Ausstellung für Ihre Räume!

Die Ausstellung „Hindurch“ – Johannes 1,5 kann nach Absprache gebucht werden, um auch in Ihrer Gemeinde oder Institution eine berührende Reise durch die Themen Trauma, Heilung, Glaube und Hoffnung zu bieten. Auch eine Erinnerung an Sternenkinder findet hier ihren Platz. Mein Ziel ist, mit diesen Bildern die Höhen und Tiefen des Heilungsprozesses deutlich zu machen, anderen zu zeigen: sie sind nicht allein in ihrem Schmerz. Die Malereien sollen Hoffnung schenken, einen realistischen aber positiven Ausblick zeigen– es gibt die Chance für einen Neuanfang“.

Besonders für Fachkräfte in den Bereichen Psychosomatik, Traumaambulanzen, Kirchen, Diakonievereine, Krankenhäuser, Praxen sowie für Träger im Bereich Kinderschutz und Öffentlichkeitsarbeit bietet die Ausstellung eine wertvolle Gelegenheit, emotionale Heilungsprozesse zu unterstützen und Raum für Gespräche zu schaffen.

Durch das Buchen der Ausstellung für Ihre Räumlichkeiten unterstützen Sie zudem das therapeutische Malangebot im MutmalRaum, da die Erlöse dieses Projekt fördern. Bitte beachten Sie, dass für das Ausleihen der Ausstellung ein Ausstellungshonorar anfällt, welches direkt in die Finanzierung dieses wertvollen Angebots fließt.

So könnte das bei Ihnen aussehen – hier ein paar Eindrücke: